Satzung der NABU-Gruppe Offenburg ab 10.03.2018

Satzung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU),

Landesverband Baden-Württemberg e.V.

 

Gruppe Offenburg

 

 1 Name und Sitz

 

1.  Der Verein führt den Namen „Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.

    Gruppe Offenburg.“

    Er ist eine Untergliederung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU)

    e.V. gemäß § 5 Abs. 1 der Satzung des Bundesverbandes und § 4 Abs. 1

    der Satzung des Landesverbandes Baden-Württemberg. Er anerkennt die Satzungen des Bundesverbandes und des Landesverbandes

    Baden-Württemberg. Seine eigene Satzung darf nicht im Widerspruch

    zu den Satzungen der Vorgenannten stehen.

 

2. Er hat seinen Sitz in Offenburg

 

§ 2 Zweck und Aufgaben

 

1.  Zweck der NABU-Gruppe ist der umfassende Schutz der Natur und der 

    Umwelt.

 

2.  Die Aufgaben und Ziele der NABU-Gruppe sind vor allem:

 

a)  Förderung ressourcenschonenden, umweltverträglichen Lebens und nachhaltigen Wirtschaftens zum Wohle der Menschen, der evolutionär entwickelten biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt,

b)  Erhalten, Verbessern und Wiederherstellen der Lebensgrundlagen der freilebenden Pflanzen- und Tierarten,

c)  Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Verbraucherinformation, im

    Sinne des Natur- und Umweltschutzes,

d)  Entwicklung umweltethischer Maßstäbe unter besonderer Berück-

    sichtigung des Tierschutzes,

e)  Fördern des Natur- und Umweltschutzgedankens im gesamten

    Bildungsbereich, besonders in der Jugendbildung,

f)  Einwirken im Sinne des Verbandszweckes auf die Gesetzgebung,

    öffentliche Entscheidungsträger sowie gesellschaftlich relevante

    Gruppen und Organisationen,

g)  Mitwirken bei Planungen, die Belange des Natur- und Umweltschutzes   berühren.

 

Die NABU-Gruppe erfüllt ihre Ziele und Aufgaben auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

 

3.  Die NABU-Gruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

     Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der   Abgabenordnung.

4.  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen-

    wirtschaftliche Zwecke.

5.  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft

    fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt

    werden.

7.  Die Ausübung von Ämtern geschieht grundsätzlich ehrenamtlich und ist Mitgliedern vorbehalten. Der Vorstand kann beschließen, dass 
a) Auslagen ehrenamtlich tätiger Mitglieder in nachgewiesener Höhe ersetzt werden können,          
b) ehrenamtlich tätige Mitglieder eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung bis zu einer Höhe der steuerfreien Ehrenamts-

    pauschale, derzeit geregelt in § 3 Nr. 26a EStG und der Übungsleiterfrei-

    beträge, derzeit geregelt in § 3 Nr. 26 EStG, erhalten können.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

1.  Die NABU-Gruppe betreut und vertritt die Mitglieder des NABU in ihrem

    Bereich.

2.  Über den schriftlich zu stellenden Antrag zur Aufnahme als Mitglied in den

    NABU entscheidet gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung des Bundesverbandes der Vorstand der NABU-Gruppe oder einer anderen zuständigen Gliederung des Verbandes. Die Form der Mitgliedschaft und die Beitragszahlung richten sich

    nach den Bestimmungen des Bundesverbandes. Die Mitgliedschaft in der

    NABU-Gruppe begründet gleichzeitig die Mitgliedschaft im Landes- und Bundesverband.

3.  Das aktive Wahlrecht für Organe des NABU-Bundesverbandes und seiner Untergliederungen haben NABU-Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben; das passive Wahlrecht für Organe des NABU-Bundesverbandes und

    seiner Untergliederungen haben NABU-Mitglieder, die das 16. Lebensjahr

    vollendet haben. Alle Mitgliedsrechte einschließlich der Ausübung von Vorstandsämtern sind höchstpersönlich wahrzunehmen. Mit der Beendigung

    der Mitgliedschaft im NABU enden auch alle Organmitgliedschaften.

4.  Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.

    Der Austritt muss spätestens am 1. Oktober auf den 31. Dezember des

    laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand der NABU-Gruppe oder einem anderen Organ des NABU erklärt werden.

5.  Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein

    Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Das Ausschlussverfahren richtet sich nach den Vorgaben der Satzung des Landesverbandes.

6.  Die Haftung der Mitglieder aus Handlung des Vorstandes ist auf das Vereinsvermögen beschränkt. Die persönliche Haftung der oder des für den

   Verein Handelnden (§ 54 S. 2 BGB) kann vertraglich ausgeschlossen werden.

 

§ 4 Organe

 

Organe der NABU-Gruppe sind

1.  die Mitgliederversammlung

2.  der Vorstand

 

§ 5 Mitgliederversammlung

 

1.  Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der NABU-Gruppe. Sie

    findet jährlich einmal statt und ist vom Vorstand mindestens 2 Wochen zuvor

    unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Zeit und Ort bestimmt der Vorstand. Vorliegende Anträge auf Satzungsänderung sind den Mitgliedern auch mindestens 2 Wochen vor der Versammlung zuzustellen.

2.  Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Die Einberufung muss erfolgen, wenn sie von mindestens 30 Prozent der von der NABU-Gruppe betreuten Mitglieder verlangt wird.

3.  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß

    eingeladen wurde. Sie wird in der Regel von der oder dem Vorsitzenden

    oder einer Sprecherin oder einem Sprecher geleitet.

4.  Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

-      die Wahl des Vorstandes und der mit der Rechnungsprüfung beauftragten       Personen

-      die Bestätigung der dem Vorstand der NABU-Gruppe verantwortlichen Jugendsprecherin oder des Jugendsprechers

-      die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte und die Entlastung des Vorstandes

-      die Behandlung von Anträgen

-      Satzungsänderungen

-      die Auflösung der NABU-Gruppe, vorbehaltlich der Zustimmung des Landesvorstandes

5.  Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet vorbehaltlich anderweitiger   Bestimmungen in dieser Satzung die einfache Mehrheit der abgegebenen

    gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

6.  Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten und der

    

    Billigung des Vorstandes des Landesverbandes.

7.  Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen. Dem Verlangen nach geheimer Stimmabgabe ist stattzugeben, wenn dies von mindestens einem Drittel der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird.

 

8.  Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von der Sitzungsleitung und der Protokollantin oder dem Protokollanten zu

    unterschreiben ist.

§ 6 Vorstand

 

    Der Vorstand kann entweder bestehen mindestens aus  

  

a) einer oder einem Vorsitzenden, einer oder einem stellvertretendem Vor-

    sitzenden, einer Kassiererin        

    oder einen Kassierer 

 

oder 

 

b) fünf gleichberechtigen Sprecherinnen und Sprechern. Die Sprecher wählen aus          ihrer Mitte eine Kassiererin oder einen Kassierer sowie eine Kontaktperson für          den Landesverband. Vorstands-

    positionen, die nach außen vertreten werden sollen, müssen unter den

    Sprechern abgestimmt werden. 

    Ebenso muss vor Rechtsgeschäften des Vereins, die einen Betrag von mehr

    als 250 Euro umfassen, 

    ein Vorstandsbeschluss getroffen werden.  

 

Bei Vorständen nach a) sind diese genannten Vorstandsmitglieder einzeln zur Vertretung des Vereins

berechtigt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder haben Einzelvertretungsbefugnis

nach Rücksprache und 

im Einvernehmen zumindest mit einem alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.

   

Bei Vorständen nach b) sind alle Sprecherinnen und Sprecher einzeln zur

Vertretung des Vereins berechtigt.

   

2.  Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und führt die Geschäfte der Satzung   

entsprechend. Im Übrigen hat er vor allem folgende Aufgaben.

a)  Umsetzung der satzungsgemäßen Aufgaben und Vertretung des NABU im Bereich der NABU-Gruppe

b)  Zusammenarbeit mit anderen, dem Natur- und Umweltschutz dienenden

     Stellen und Organisationen

c)  Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

d)  Betreuung der örtlichen Jugend-/Kindergruppe

e)  Betreuung des örtlichen NABU-Grundbesitzes

f)  Abgabe eines schriftlichen Jahres- und Kassenberichtes an den

    Landesverband bis spätestens 31. März des folgenden Jahres

g)  Vertretung der örtlichen NABU-Gruppe in der LVV gemäß der

    Landessatzung. Bei Gruppen mit Vorständen nach § 6 Abs. 1 a) vertritt entweder die oder der Vorsitzende die Gruppe auf der LVV; sie oder er

    kann sich durch eine Bevollmächtigte oder einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Bei Gruppen mit Vorständen nach § 6 Abs. 1 b) bevollmächtigen die Sprecher vor jeder LVV ein NABU-Mitglied zur Vertretung.

     Die Vollmacht zur LVV ist jeweils schriftlich vorzulegen.

3.  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei

    Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Wahl

    eines neuen Vorstandes im Amt.

4.  Besteht in dem von der NABU-Gruppe betreutem Gebiet eine Gruppe der „Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.“, so kann die oder der von der Jugend gewählte Sprecherin oder Sprecher nach Bestätigung durch die Mitgliederversammlung ebenfalls Vorstandsmitglied sein.

5.  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstands-

    mitglieder anwesend sind.

6.  Beschlüsse können auch auf schriftlichem oder telefonischem Wege gefasst werden, sofern kein Vorstandsmitglied dieser Verfahrensweise widerspricht.

 

§ 7 Geschäftsjahr und Rechnungswesen

 

1.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.  Für das Kassen- und Rechnungswesen ist die Kassiererin oder der Kassierer verantwortlich.

3.  Die Prüfung der Jahresrechnung geschieht durch zwei mit der

    Rechnungsprüfung beauftragte Personen. Diese sind von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren zu wählen.

 

§ 8 Auflösung des Vereins

 

1.  Über die Auflösung der NABU-Gruppe beschließt die Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung mit 3/4-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

2.  Die Auflösung wird nur wirksam, wenn der Landesvorstand mindestens 4

    Wochen vor der Versammlung schriftlich über die beabsichtigte Auflösung informiert wurde und ihr zugestimmt hat.

3.  Die Mitgliedschaft im NABU wird durch die Auflösung der NABU-Gruppe

    nicht berührt.

4.   Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke

    fällt das Vereinsvermögen der NABU-Gruppe an den gemeinnützigen Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Baden-Württemberg e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

§ 9 Inkrafttreten

 

1. Diese Satzung bedarf, um wirksam werden zu können, der Billigung durch den Landesvorstand gemäß § 4, Abs. 2 der Satzung des Landesverbandes.

 

 

 Offenburg

  

 

Treffpunkt:

Im Stadtteil Zentrum West

Vogesenstraße 14

 

 

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